Die FDP Ammersbek hat aktuell (Juni 2011) einen Antrag auf Abschaffung der Baumschutzsatzung der Gemeinde Ammersbek gestellt, weil sie hier und heute Bürokratisierung wittert. Aber hier wird wieder mal nur das F der "freien" Partei hochgehalten ohne die Zusammenhänge zu kennen.

MEILENSTEIN FÜR AMMERSBEK !

Liebe Ammersbeker, liebe Lottbeker insbesondere, es ist geschafft: Der Wolkenbarg und das Erdbeerfeld werden nicht bebaut werden, unsere Lebensqualität bleibt erhalten! Ein nahezu dreijähriger Weg mit vielen Sitzungen, Vorbereitungen, Abstimmungen, Gutachten sowie Daumendrücken ist zu Ende. Bei BILL finden Sie eine Chronologie der genommenen Hürden.

Komm und diskutiere mit!!

Die Ortsgruppe BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN besteht derzeit aus 10-12 aktiven Mitgliedern. Alle verbindet das Interesse an einer grünen Entwicklung der Gemeinde Ammersbek. Auch wenn viel Zeit in die Arbeit in den Gemeindegremien fließt, bleibt noch Platz für neue Themen und Ideen.

Dazu brauchen wir    DICH   ! Denn JEDER ist willkommen GRÜN voranzubringen.

 

Am besten DU kommst vorbei: mitglied hn.png

Wir treffen uns in der Regel zweimal im Monat um 19.30 Uhr als Fraktion und/oder Ortsverband meist in der Sportgaststätte im Bullenredder. Den genauen Termin und den Ort findest Du hier unserem Kalender.

 

Keine Zeit und trotzdem GRÜN im Kopf?

Dann werde Mitglied, auch so unterstützt  DU unsere Arbeit im Ortsverband. Deinen Beitritt kannst Du mit diesem Formular erklären.

 

Oder DU hast eine Meinung oder eine Frage zu einem Thema?

per E-Mail erreichst DU uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder nutze das Kontaktformular.

Auch mit Hilfe der GRÜNEN kann sich die Gemeinde Ammersbek bei der Kinderbetreuung als Vorbild fühlen. Der Elementarbereich (Kinder von 3 bis zum Schulbeginn) ist zu fast 100 % gedeckt. Die bisherigen Warteschlangen im Kindergarten wurden abgebaut. Allein in Lottbek hat sich in den letzten zehn Jahren die Gruppenanzahl von drei (DRK) auf neun Gruppen erhöht. Probleme gibt es im Krippenbereich, wo wir gerne weiter aktiv werden würden, aber keinen Platz mehr haben, um eine weitere Krippengruppe einzurichten. Dabei ist zu bedenken, dass die Gruppenstärke für  Krippenkinder von 0 bis 3 Jahre nur die Hälfte der einer Elementargruppe ist, aber mehr Personal gebraucht wird. Trotzdem werden wir im nächsten Jahr um eine weitere Krippengruppe voraussichtlich nicht herum kommen.
Ohne Hilfe aus Berlin und Kiel ist das bei den knappen Finanzen nicht zu machen. Immer geht es um das leidige Thema Geld; die Gemeinde hat in den letzten Jahren gerade in der Kinderbetreuung einen erheblichen finanziellen Mehrbedarf zu verkraften gehabt, ohne dafür mehr Finanzmittel bekommen zu haben. Die GRÜNEN haben eine gute Kinderbetreuung immer unterstützt, zumal sie für ein attraktives Ammersbek als Familienort notwendig ist. Die Gebühren, die Eltern für eine Betreuungsstunde zahlen, betragen ca. 37 % der tatsächlichen Kosten. Der Rest kommt von Land, Kreis und zum größten Teil von der Gemeinde. Die Gemeinde und damit auch die politischen Parteien haben sich immer bemüht, eine Lösung für die Probleme von Eltern zu finden.
Dabei ist es für uns als GRÜNE selbstverständlich, mit Finanzen sparsam umzugehen. Deshalb kann auch nicht jeder Wunsch nach Eröffnung einer neuen Gruppe in einer unserer Einrichtungen erfüllt werden, wenn in einer anderen Einrichtung noch Plätze frei sind. Denn auch freie Plätze kosten die Gemeinde Geld, da die Kosten für die Bereitstellung des Platzes anfallen, ohne dass Gebühren von den Eltern kommen. Um schon im Vorfeld Tendenzen zu erkennen und Lösungen zu suchen, arbeiten wir in einer „Arbeitsgruppe Kindergärten“ in der Gemeinde aktiv mit.

Die Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Ammersbek haben einen Entwurf eines Leitbildes für die Wohnungsentwicklung bis 2025 in Ammersbek eingebracht und zur Diskussion gestellt. Der Leitbildentwurf wird durch die Entscheidung der Gemeindevertretung in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt, und die Bürger werden über ein Beteiligungsverfahren eingeladen. Hintergrund hierfür ist, dass das zur Zeit gültige Leitbild im Jahre 2010 ausläuft und dass für den in Änderung befindlichen Flächennutzungsplan und für eine zukünftige Gemeinde- entwicklungsplanung eine Grundlage geschaffen werden soll, die die Wohnungs- entwicklung in Ammersbek innerhalb der nächsten 15 Jahre aufzeigt. Das neue Leitbild wertet detailliert die aktuelle Datenlage zur Demographie und zu Wohnungsmarktprognosen in unserer Region und in Ammersbek aus und zeigt auf, dass zukünftig mit Hilfe von Sanierung, Lückenbebauung und Verdichtung - unter Verzicht auf großflächige Bebauung im Außenbereich - der Bedarf an Wohnungen gedeckt werden kann.

Das alte Leitbild basierte auf Daten aus dem Jahr 1994, sodass eine Fortschreibung schon aus diesem Grunde geboten war. Die Neubetrachtung wurde auch im Rahmen der Landesplanerischen Stellungnahme zur 7. Flächennutzungsplanänderung vom Innenministerium empfohlen. Die beiden Fraktionen reagieren damit kurzfristig und haushaltsschonend auf diese Empfehlung. Die Kosten nämlich, die mit der Erstellung durch einen Planer entstanden wären, hätten sich auf mehrere 10.000 EUR belaufen - bei der derzeitigen Finanzlage der Gemeinde Ammersbek ein ordentlicher Sack Geld, den man gespart hat. Der Konzeptentwurf wurde von dem Wohnungsmarktbeobachter der Investitionsbank Schleswig-Holstein, dem Kieler Professor für Geographie der Uni Kiel, Götz von Rohr gegengelesen und als ein fundiertes und richtungsweisendes Leitbild beurteilt. Das Leitbild kann man hier herunterladen