In Verhandlungen hinter verschlossenen Türen (Projekt "Transatlantic Trade and Investment Partnership", abgekürzt TTIP) wird zwischen Europa und den USA ein Freihandelsabkommen vorbereitet. Freier Handel klingt gut, und ist dem Wettbewerb um die besten Produkte auch zuträglich. Aber wenn der Verband der Biotechnik-Unternehmen (BIO) mit am Tisch sitzt, müssen alle aufhorchen. Hinter der verhöhnenden Abkürzung "BIO" stehen nicht für uns wichtige Unternehmen, die sich gesunde und naturbelassene Produkte sowie deUnterschriften-Aktion Umweltinstitut Münchenren ökologische Produktion auf die Fahnen geschrieben haben, sondern zum Beispiel die Firma Monsanto, die ein massives Interesse hat, gentechnisch verändertes Saatgut und nur dazu passende Herbizide wie Roundup zu vermarkten.

Durch das TTIP werden europäische Standards und Vorschriften ausgehebelt und die Kennzeichnung von Lebensmitteln, die heute schon nicht für eine gesunde und Umwelt-bewußte Ernährung ausreicht, ist endgültig nur noch Makulatur. Die EU wird dann gar nicht mehr gefragt, um Gentech-Feldfrüchte in Europa einzuführen. Auch schon heute in den USA zugelassene Hormonschweine und Chlor-Hähnchen haben dann freien Zugang zum europäischen Verbraucher.

Das geht uns alle an! Hier soll auf dem über alles stehenden Altar des Profits unser aller Gesundheit geopfert werden, wehrt euch!! Beteiligt Euch an der Unterschriften-Aktion des Umweltinstituts München!!! Dort findet Ihr auch weitere Informationen und weitere Links zu dem Thema.

Informiert Nachbarn, Freunde und Kollegen und fordert sie auf, sich an der Unterschriften-Aktion zu beteiligen.

Kommt am  23.5.  ins Dorfgemeinschaftshaus Ammersbek zu einer gemeinsamen Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Ammersbek und Kreisverband Stormarn!!

Auf der Hauptversammlung am 18.11.2013 stand die Änderung der Ortsverbandssatzung zur Diskussion. Nach einem intensiven Meinungsaustausch und verschiedenen Änderungsvorschlägen wurde dann einstimmig eine aktualisierte Fassung verabschiedet. Wesentliche Änderungen erfolgten in der Zusammensetzung und den Aufgaben des Vorstandes. Der Vorstand kann und sollte jetzt bis zu fünf Mitglieder haben. Die Regelungen hinsichtlich der Aufnahme neuer Mitglieder wurde geschärft.

Die nächste Jahreshauptversammlung findet im Februar 2014 statt.

Ammersbek schafft mehr Fahrradstellplätze am Bahnhof

Ganz frisch aufgebaut und schon fast vollständig besetzt sind die neuen Fahrradstellplätze am Hoisbütteler Bahnhof. Bündnis 90/Die Grünen hatte in einer der ersten Ausschusssitzungen der im Mai gewählten Gemeindevertretung angeregt, die Stellplatzsituation am Bahnhof etwas zu entschärfen und die fünf PKW-Parkplätze an der Kehre der Straße „An der Hochbahn“ in Fahrradstellplätze umzuwandeln.

Die Gemeindeverwaltung nahm diese Anregung gleich auf und handelte sehr schnell. Auf drei Parkplätzen wurden Stellbügel einzementiert. In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl derer, die per Rad zum Bahnhof fahren, immer mehr zugenommen. Einerseits infolge gestiegener Einwohnerzahlen in der Ammersbeker und Hamburger Umgebung, andererseits, weil immer mehr Pendler ihr Auto stehen lassen.

Neue Radstellplätze

(Foto: Dr. Petra Ludwig-Sidow)

 

Die Kinder von heute sind unser Kapital für eine gute Welt von morgen, jeder Cent für sie ist eine Investition in unsere Zukunft. Deswegen wollen wir Grüne Eltern und ihre Kinder weiter unterstützen.

Krippenplätze und KiTa-Plätze - Ammersbek steht gut da, wenn ab 1. August 2013 der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Geburtstag in Kraft tritt. Die Grünen haben sich wie alle in den vergangenen drei Jahren dafür eingesetzt, die Einrichtungen entsprechend zu erweitern. Der Ausbau konnte nur mit mehr Verschuldung geleistet werden. Eine Erleichterung kam in letzter Minute: Bislang musste diese Aufgabe, die den Kommunen vom Land aufgebürdet wurde, von ihnen allein bezahlt werden. Erst die neue Landesregierung unter den Grünen und der SPD hat anerkannt, dass derjenige, der die Musik bestellt, diese auch bezahlen muss. Das führte nun auch in Ammersbek zu einer deutlichen Reduzierung der Neuverschuldung.

In unseren Augen ist die Abdeckung aber noch nicht ausreichend. Hier geht noch was! Der Ammersbeker Ortsteil Rehagen / Schäferdresch hat keine Tagesstätte mit Krippe. Die nächste ist in Bünningstedt, was bedeutet, dass die Kleinen meist mit dem PKW dorthin gebracht werden. Das ist weder kinder - noch umweltfreundlich. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass neue Projekte und Ideen diesen Mangel beheben, z.B. mit einen Kindergarten gegenüber vom Bärentreff dicht am grünen Sportplatz.