In Bünningstedt soll eine Schule der Zukunft gebaut werden. Der Schulneubau soll aber nicht nur in Punkto pädagogisches Raumkonzept diesen Anspruch erfüllen. Er muss, das war immer eine Bedingung der Ammersbeker Grünen, auch zukunftsfähig sein im Bereich Klimaschutz und erneuerbare Energien. Als öffentlicher Bau hat er schließlich auch Vorbildfunktion.

Mit ihrem Antrag in der letzten Gemeindevertretersitzung des Jahres 2020 fordern wir, dies in der Planung zu berücksichtigen das nach Süden ausgerichtete und damit gut geeignete Dach der Schule für die Erzeugung von Solar-Strom zu nutzen.

Schulen brauchen viel Strom. Digitalisierte Schulen noch mehr. Heute betragen Kosten für den Schulstrom in Bünningstedt über 22.000 € Strom. Die Kosten für die benachbarte Kita belaufen sich auf 11.000 €. Die heutigen Investitionskosten für Photovoltaik senken also mittelfristig die Unterhaltungskosten von beiden, denn eine Solaranlage amortisiert sich nach 9 bis 15 Jahren, je nach Eigenstromverbrauch.

Den letzten Anstoß für den Antrag der Grünen gab der Ministerpräsident, der in einem Schreiben im Dezember 2020 mitteilte, dass ab 2021 Fördermittel des Landes für Regenerative Energien prioritär für Schulbauten zur Verfügung stehen. Und da auch die geplante Luftwärme-Pumpe oder eine möglicherweise noch effektivere Erdwärme-Pumpe für die Schulheizung als regenerative Energie gilt, beantragten wir auch gleich, zu prüfen, ob auch hierfür die Fördermittel in Anspruch genommen werden können.

Da inzwischen alle Ammersbeker Parteien die Notwendigkeit von Klimaschutz erkannt haben, kam der Antrag - leicht ergänzt von der SPD - in der Gemeindevertretung ohne Gegenstimmen durch.

Schulmodell mit für geeigneten Dachflächen

Schulmodell - Für Solarenergie geeignete Dachflächen gelb markiert