Grün gewählt hatte ich schon so lange es Die Grünen gibt. Aber in eine Partei eintreten? Lange Zeit kam das für mich - wie für viele Menschen - nicht in Frage. Es reichte mir, wenn ich bei der Kommunalwahl dem „grünen Gewissen“ in Ammersbek meine Stimme geben konnte.

Erst nachdem ich mich intensiver mit der Gemeindepolitik beschäftigt hatte, wurde mir bewusst, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, in Ammersbek „grün“ wählen zu können. Nur in knapp 100 Gemeinden in Schleswig-Holstein gibt es wie in Ammersbek einen grünen Ortsverband, der es mit viel ehrenamtlichem Einsatz möglich macht, bei der Kommunalwahl grün zu wählen. Solange ich in Hamburg berufstätig war, fand die Lokalpolitik in meiner Schlafstadt Ammersbek nur sporadisch mein Interesse. Das änderte sich mit dem Bürgerprotest gegen das Großbauprojekt Wolkenbarg und Erdbeerfeld. Wie viele Lottbeker habe ich den langen und schließlich erfolgreichen Kampf der Bürgerinitiative Lebenswertes Lottbek zusammen mit der Grünen- und der SPD-Fraktion aktiv unterstützt. Dies führte mich in viele Gemeindevertretungs- und Ausschusssitzungen. Mein Interesse an Gemeindepolitik wurde geweckt.

Die kleine Zahl der aktiven Grünen im Ortsverband und ein Streit bedrohten das Zustandekommen einer Grünen-Wahlliste. Das hat mich aus Sorge um mein grünes Kreuz auf dem Ammersbeker Wahlzettel ernsthaft alarmiert. Mein innerer Parteimuffel wurde kleinlaut. Anfang Dezember 2012 war der innere Kampf entschieden: Ich trat in die Partei Bündnis 90/Die Grünen ein und entschloss mich, selbst etwas für eine starke grüne Fraktion im Ammersbeker Gemeindeparlament zu tun. Ich war nicht die Einzige. Bis Mitte Februar 2013 hatte sich der Mitgliederstand verdoppelt. Und dies nicht nur in Ammersbek: Wie der Landesverband der Grünen inzwischen stolz verkündet, ist die Mitgliederzahl im Rückenwind der gewonnenen Landtagswahl im ganzen Land um 60% gestiegen.

Wir haben uns zu einem starken Team zusammengefunden. Daher sind wir zuversichtlich, dass es uns gelingt, viele Wählerstimmen zu gewinnen, um mit guten Argumenten und fachlicher Kompetenz eine deutlich grüne Handschrift in die Ammersbeker Gemeindevertretung hineinzutragen.

Wer uns Ammersbeker Grüne dabei ebenfalls unterstützen will, ist herzlich eingeladen.

 

 

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Angelika Schmidt, Klaus Tim, Henning Sidow, Dr. Petra Ludwig-Sidow, Stephan Berg

Die Grünen bedanken sich bei Euch für das mit 17,2% ausgesprochene große Vertrauen.

In  den Gemeinderat wurden gewählt:

1. Angelika Schmidt, ehem. Ingenieurin der Umweltbehörde Hamburg.  

2. Klaus Tim, pensionierter Berufsschullehrer.

3. Henning Sidow, Dipl.-Geologe.

Auch wenn wir einen Sitz im Gemeinderat verloren haben, werden wir im Gemeinderat für versprochenen Ziele wie Umwelt, Bürgernähe und Soziale Gerechtigkeit kämpfen. Auch die nicht gewählten Kandidaten und Kandidatinnen werden sich engagiert in die Kommunalpolitik durch Initiativen und eventuell als bürgerliche Mitglieder in den Ausschüssen einbringen.

Die Zusammensetzung der Grünen Fraktion findet Ihr in der Fraktionsliste.

Kommt auch zu unseren Sitzungen oder sprecht uns mit Euren Themen an.

 

Der Grüne Ortsverband hat am 28. Juni 1985 ihren Einstand in Ammersbek gefeiert:

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Die erste Fraktion:

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Die erste Schneckenpost:

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Angelika Schmidt, Klaus Tim, Henning Sidow, Dr. Petra Ludwig-Sidow, Stephan Berg

 

Für den Gemeinderat kandidieren:

1. Angelika Schmidt, ehem. Ingenieurin der Umweltbehörde Hamburg. Sie will ihre Verwaltungserfahrung und ihr Umweltengagement in die Arbeit des Gemeinderates einbringen. Naturschutz, Energiewende, aber auch lebendige Demokratie und ein aktiver Seniorenbeirat sind für die Lottbekerin wichtige Themen.

2. Klaus Tim, pensionierter Berufsschullehrer, wohnt seit 1981 mit der Familie in seinem Geburtsort Hoisbüttel. Sein Interesse für die Geschichte Hoisbüttels führte ihn zur Politik. Seit fünf Jahren ist er Mitglied im Bauausschuss und seit 2011 auch Gemeindevertreter. Die Entwicklung Ammersbeks in allen Bereichen wird auch in den nächsten Jahren sein Hauptanliegen sein.

3. Henning Sidow, Dipl.-Geologe, wohnt mit seiner Familie seit 1995 in Ammersbek. Er ist Geschäftsführer einer Dienstleistungsfirma für die IT-Branche. Politisch engagiert er sich seit 2007 für Ammersbek und war in den vergangenen 5 Jahren Mitglied im Bauausschuss der Gemeinde. Sein Ziel für die kommende Wahlperiode ist, verantwortungsvoll und offen mit allen gemeindlichen Themen umzugehen und ihnen einen nachhaltig-grünen Anstrich zu geben.

4. Dr. Petra Ludwig-Sidow, Wissenschaftsjournalistin, verheiratet, 1 Tochter, lebt seit 1979 im Bereich der Walddörfer, davon 18 Jahre in Ammersbek. Seit 2007 engagiert sie sich ehrenamtlich für den BUND Stormarn, begründete 2008 die NABU-Gruppe Ammersbek mit und widmet sich als Mitglied im gemeindlichen Umweltausschuss Themen wie nachhaltige Siedlungsentwicklung, Schutz der Artenvielfalt, Energieeffizienz und Begrenzung der industriellen Landwirtschaft.

5. Stephan Berg, Diplom-Geologe mit eigenem Büro, Schwerpunkt Umweltgeologie, mit Familie seit 1996 in Ammersbek ansässig. Seit 2008 für die Grünen in der Gemeindevertretung, aktiv im Umwelt- und Finanzausschuss, Stellvertreter im Bauausschuss. Sein Anliegen ist es, die nachhaltigen und ressourcenschonende Wirtschaftskonzepte der Grünen in die Gemeinde zu tragen.

Für die bevorstehende Kommunalwahl in diesem Jahr haben wir am 13.3.2013 unsere Kandidaten gewählt!

Für den Ammersbeker Gemeinderat kandidiert eine vielseitige Mannschaft:

Listenplatz Kandidat
1 Angelika Schmidt
2 Klaus Tim
3 Henning Sidow
4 Dr. Petra Ludwig-Sidow
5 Stephan Berg
6 Dr. Utz Wiese
7  Hanno Voigt
8  Michael Grossmann
9  Anja Ghrab-Werner
10  Tim Grevenitz
11  Martin Kersting