Ammersbek ist eine grüne Perle an der Stadtgrenze Hamburgs, der zweitgrößten Metropole Deutschlands. Wer aus der Stadt gen Norden fährt, stellt schnell fest, es gibt sie noch, gemeint sind die saftig grünen Felder, die Auen und Wälder. Hier wohnen zu dürfen ist ein Geschenk, die Ammersbeker wissen das.
Pferde gibt es, viele sogar, über fünfhundert sollen es sein. Sie sind schön anzuschauen, auf den Weiden, im Morgentau.
Schweine gibt es auch, große und kleine, tausende sind es, doch warum sehe ich sie nicht? Noch mehr sollen es werden, die Anträge zum Bau neuer Mastanlagen liegen auf dem Tisch, wer weiß das schon?
Immer mehr Menschen, jung und alt, wünschen sich wieder eine Landwirtschaft, ausgerichtet nach Klasse und nicht nur nach Masse. Biohöfe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, Hofläden und inzwischen auch Ökodiscountern geht es gut wie selten zuvor.
Landwirte, wie Verbraucher, übernehmen zunehmend Verantwortung, gegenüber der Umwelt und sich selbst. Wir, Bündnis 90/ Die Grünen, freuen uns über diese Entwicklung, wissen wir doch, dass wir einen guten Teil dazu beigetragen haben.
Ammersbek ist schön, doch reicht das alleine aus? Entscheiden Sie selbst!
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Wahlprogramm des Landesverbandes der Grünen Schleswig Holstein unter www.sh.gruene.de.

Die FDP Ammersbek hat aktuell (Juni 2011) einen Antrag auf Abschaffung der Baumschutzsatzung der Gemeinde Ammersbek gestellt, weil sie hier und heute Bürokratisierung wittert. Aber hier wird wieder mal nur das F der "freien" Partei hochgehalten ohne die Zusammenhänge zu kennen.

Auch mit Hilfe der GRÜNEN kann sich die Gemeinde Ammersbek bei der Kinderbetreuung als Vorbild fühlen. Der Elementarbereich (Kinder von 3 bis zum Schulbeginn) ist zu fast 100 % gedeckt. Die bisherigen Warteschlangen im Kindergarten wurden abgebaut. Allein in Lottbek hat sich in den letzten zehn Jahren die Gruppenanzahl von drei (DRK) auf neun Gruppen erhöht. Probleme gibt es im Krippenbereich, wo wir gerne weiter aktiv werden würden, aber keinen Platz mehr haben, um eine weitere Krippengruppe einzurichten. Dabei ist zu bedenken, dass die Gruppenstärke für  Krippenkinder von 0 bis 3 Jahre nur die Hälfte der einer Elementargruppe ist, aber mehr Personal gebraucht wird. Trotzdem werden wir im nächsten Jahr um eine weitere Krippengruppe voraussichtlich nicht herum kommen.
Ohne Hilfe aus Berlin und Kiel ist das bei den knappen Finanzen nicht zu machen. Immer geht es um das leidige Thema Geld; die Gemeinde hat in den letzten Jahren gerade in der Kinderbetreuung einen erheblichen finanziellen Mehrbedarf zu verkraften gehabt, ohne dafür mehr Finanzmittel bekommen zu haben. Die GRÜNEN haben eine gute Kinderbetreuung immer unterstützt, zumal sie für ein attraktives Ammersbek als Familienort notwendig ist. Die Gebühren, die Eltern für eine Betreuungsstunde zahlen, betragen ca. 37 % der tatsächlichen Kosten. Der Rest kommt von Land, Kreis und zum größten Teil von der Gemeinde. Die Gemeinde und damit auch die politischen Parteien haben sich immer bemüht, eine Lösung für die Probleme von Eltern zu finden.
Dabei ist es für uns als GRÜNE selbstverständlich, mit Finanzen sparsam umzugehen. Deshalb kann auch nicht jeder Wunsch nach Eröffnung einer neuen Gruppe in einer unserer Einrichtungen erfüllt werden, wenn in einer anderen Einrichtung noch Plätze frei sind. Denn auch freie Plätze kosten die Gemeinde Geld, da die Kosten für die Bereitstellung des Platzes anfallen, ohne dass Gebühren von den Eltern kommen. Um schon im Vorfeld Tendenzen zu erkennen und Lösungen zu suchen, arbeiten wir in einer „Arbeitsgruppe Kindergärten“ in der Gemeinde aktiv mit.

MEILENSTEIN FÜR AMMERSBEK !

Liebe Ammersbeker, liebe Lottbeker insbesondere, es ist geschafft: Der Wolkenbarg und das Erdbeerfeld werden nicht bebaut werden, unsere Lebensqualität bleibt erhalten! Ein nahezu dreijähriger Weg mit vielen Sitzungen, Vorbereitungen, Abstimmungen, Gutachten sowie Daumendrücken ist zu Ende. Bei BILL finden Sie eine Chronologie der genommenen Hürden.

Die Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Ammersbek haben einen Entwurf eines Leitbildes für die Wohnungsentwicklung bis 2025 in Ammersbek eingebracht und zur Diskussion gestellt. Der Leitbildentwurf wird durch die Entscheidung der Gemeindevertretung in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt, und die Bürger werden über ein Beteiligungsverfahren eingeladen. Hintergrund hierfür ist, dass das zur Zeit gültige Leitbild im Jahre 2010 ausläuft und dass für den in Änderung befindlichen Flächennutzungsplan und für eine zukünftige Gemeinde- entwicklungsplanung eine Grundlage geschaffen werden soll, die die Wohnungs- entwicklung in Ammersbek innerhalb der nächsten 15 Jahre aufzeigt. Das neue Leitbild wertet detailliert die aktuelle Datenlage zur Demographie und zu Wohnungsmarktprognosen in unserer Region und in Ammersbek aus und zeigt auf, dass zukünftig mit Hilfe von Sanierung, Lückenbebauung und Verdichtung - unter Verzicht auf großflächige Bebauung im Außenbereich - der Bedarf an Wohnungen gedeckt werden kann.

Das alte Leitbild basierte auf Daten aus dem Jahr 1994, sodass eine Fortschreibung schon aus diesem Grunde geboten war. Die Neubetrachtung wurde auch im Rahmen der Landesplanerischen Stellungnahme zur 7. Flächennutzungsplanänderung vom Innenministerium empfohlen. Die beiden Fraktionen reagieren damit kurzfristig und haushaltsschonend auf diese Empfehlung. Die Kosten nämlich, die mit der Erstellung durch einen Planer entstanden wären, hätten sich auf mehrere 10.000 EUR belaufen - bei der derzeitigen Finanzlage der Gemeinde Ammersbek ein ordentlicher Sack Geld, den man gespart hat. Der Konzeptentwurf wurde von dem Wohnungsmarktbeobachter der Investitionsbank Schleswig-Holstein, dem Kieler Professor für Geographie der Uni Kiel, Götz von Rohr gegengelesen und als ein fundiertes und richtungsweisendes Leitbild beurteilt. Das Leitbild kann man hier herunterladen