Ammersbek ist eine grüne Perle an der Stadtgrenze Hamburgs, der zweitgrößten Metropole Deutschlands. Wer aus der Stadt gen Norden fährt, stellt schnell fest, es gibt sie noch, gemeint sind die saftig grünen Felder, die Auen und Wälder. Hier wohnen zu dürfen ist ein Geschenk, die Ammersbeker wissen das.
Pferde gibt es, viele sogar, über fünfhundert sollen es sein. Sie sind schön anzuschauen, auf den Weiden, im Morgentau.
Schweine gibt es auch, große und kleine, tausende sind es, doch warum sehe ich sie nicht? Noch mehr sollen es werden, die Anträge zum Bau neuer Mastanlagen liegen auf dem Tisch, wer weiß das schon?
Immer mehr Menschen, jung und alt, wünschen sich wieder eine Landwirtschaft, ausgerichtet nach Klasse und nicht nur nach Masse. Biohöfe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, Hofläden und inzwischen auch Ökodiscountern geht es gut wie selten zuvor.
Landwirte, wie Verbraucher, übernehmen zunehmend Verantwortung, gegenüber der Umwelt und sich selbst. Wir, Bündnis 90/ Die Grünen, freuen uns über diese Entwicklung, wissen wir doch, dass wir einen guten Teil dazu beigetragen haben.
Ammersbek ist schön, doch reicht das alleine aus? Entscheiden Sie selbst!
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Wahlprogramm des Landesverbandes der Grünen Schleswig Holstein unter www.sh.gruene.de.

Zu einer kinderreichen und aktiven Gemeinde gehören vorbildliche Kindergärten, Schulen, Jugendzentren und Sportvereine. Das sehen nicht nur die Grünen, so entspricht es viel mehr der sozialen Verantwortung, welche in Ammersbek althergebracht von allen Politikern angenommen wurde. Egal ob im Ortsteil Bünningstedt oder Lottbek, die meisten Einrichtungen stammen aber aus einer Zeit als es den Gemeinden noch gut gegangen sein musste. Mit Blick auf die heutige finanzielle Lage im Land und den Kommunen hat sich da etwas gravierend verändert. Neubauten scheinen wie Luftschlösser unerreichbar geworden zu sein. Nun gilt es vielmehr, aus dem was man hat das Beste zu machen. Das ist die Aufgabe, welche Bündnis 90 / Die Grünen angenommen hat und der wir uns mit Kompetenz und Leidenschaft stellen. Vor genau dreißig Jahren wurde der Beschluss zur Errichtung einer Dreifeldsporthalle am Teichweg von der damals noch jungen Gemeinde Ammersbek gefasst. Mit Blick auf ein gesundes Wachstum, und der Ortsteil Lottbek hat hierzu einen wesentlichen Teil beigetragen, sollte die Halle nicht nur das wettergeschützte Turnen sicherstellen. Wo sonst sollten große kulturelle, gemeindliche und natürlich auch sportliche Veranstaltungen stattfinden wenn nicht hier.

Die Idee der Multifunktionshalle war geboren, doch so ambitioniert sie seinerzeit auch war, so fehlerhaft war leider die bauliche Umsetzung derselben. Ein Schwelbrand im Jahre 2010 brachte zu Tage was hinter schönen Decken- und Wandverkleidungen versteckt war: eklatante Brandschutzmängel. Als ob das nicht schon genug wäre, ein wenig Schnee auf dem fragwürdigen Dach reicht anscheinend schon aus, um den Betrieb in der Halle einstellen zu müssen. Das Problem ist inzwischen erkannt, es bedarf jedoch einer Menge konstruktiver Gestaltungsarbeit in den jeweiligen Ausschüssen der Gemeinde bis es auch gebannt ist. Genau dafür setzen sich Ihre Gemeindevertreter verlässlich ein.

Neben einem klaren Bekenntnis zur zeitgemäßen Sanierung der Sportstätte, halten wir eine Multifunktionshalle in ihrer ursprünglichen Konzeption jedoch für entbehrlich. Damit können aufwändig umzusetzende Auflagen entfallen, und für Veranstaltungen jenseits des Sports ist das Dorfgemeinschaftshaus ja auch bestens nutzbar.

Dass gute Planer ihr Geld wert sein können, hat der für die Sanierung beauftragte Architekt vor kurzem unter Beweis gestellt. Durch engagiertes Suchen nach kostengünstigen Lösungen ist es ihm gelungen, uns einen Sondervorschlag zur Dachsanierung unterbreiten zu können, die Ersparnis liegt bei sage und schreibe 300.000 €. So stellen wir uns eine gute Zusammenarbeit vor!

Wir bleiben für Sie „am Ball“!

Demografischer Wandel? Überalterung? Rückläufige Kinderzahlen? Eine kleine Gemeinde am Rande Stormarns trotzt diesen Szenarien wacker. Allen hochgerechneten Statistiken zum Trotz bleiben die Kinderzahlen in unserer Gemeinde stabil und konstant hoch. Dies liegt sicherlich auch an der Familienfreundlichkeit unserer Gemeinde. Am umfangreichen Freizeitangebot kann es jedenfalls nicht liegen.
Ab kommendem Jahr schreibt uns Berlin eine 35%-ige Krippenversorgung in das Hausaufgabenheft. Die meisten Gemeinden überlegen immer noch wie sie das stemmen sollen, Ammersbek hat dies schon erreicht. Aber wir sind uns bewußt, dass das nicht den tatsächlichen Bedürfnissen entspricht und das alle Eltern, die Bedarf anmelden auch über die 35% hinaus einen Anspruch auf einen Krippenplatz haben. Unser Bestreben sind 60%, was sich aus der tatsächlich gelebten Realität ergibt. Uns allen ist klar, dass wir in wenigen Jahren vermutlich eher eine 80-90%-ige Versorgung benötigen werden. Dies wird nicht alleine mit Finanzmitteln der Gemeinden zu schaffen sein, so viel ist schon mal klar.
Um herauszufinden, wie es mit den Bestandsimmobilien bestellt ist und wie wir unter Berücksichtigung der verschiedenen pädagogischen Konzepte der Einrichtungen und der Elternwünsche ein zukunftsorientiertes Konzept erstellen können, wurde eineArchitektin beauftragt hier Visionen aufzuzeigen. Die Ergebnisse liegen nun vor. Die fiskalischen Mittel sind begrenzt, aber wenn irgendetwas in Ammersbek ganz oben auf der Agenda steht, dann ist es die Versorgung und Bildung unserer Jüngsten und das ist auch gut so.
Die Erweiterung der DRK-Kita Fliegenpilz ist auf den Weg gebracht und wird noch dieses Jahr in Angriff genommen werden. Der erste Meilenstein ist damit geschafft und der Bund hilft diesmal auch mit, da es uns gelungen ist diesmal die entsprechenden Fördermittel zu erlangen.
Wie soll es weitergehen? Die offene Ganztagsschule wird mit Beginn des kommenden Schuljahres auch am Montag und Freitag angeboten werden. Wir hoffen, dass sich daraus resultierend die Hortsituation deutlich entspannen wird. Künftig müßten die Einrichtungen nur noch einen Späthort ab 15:00 anbieten, wenn alle Eltern sich tatsächlich für die offene Ganztagsschule entscheiden würden. Dadurch wiederum würden Räumlichkeiten frei werden und Gruppen könnten verändert bzw. zusätzliche Krippengruppen eingerichtet werden. Natürlich ist das nur ein winziger Schritt auf dem Weg zur Universallösung. Elternwünsche müssen hierin einfließen, die pädagogische Konzeptgestaltung der Einrichtungen ebenfalls. Nicht alle Wünsche werden erfüllt werden können, aber wir werden uns dafür einsetzen, dass Geschwisterkinder auch künftig in derselben Einrichtung den Tag verbringen können, was für uns auch für den Hort gilt. Eine Loslösung der Horte und Übertragung in die Räumlichkeiten der Schule ist für uns zum heutigen Zeitpunkt nicht denkbar. Ziel für uns ist der Verbleib der Horte in den Räumlichkeiten der jeweiligen Einrichtungen. Unsere Eltern schätzen „ihre kleinen Familien“ in den Einrichtungen sehr und so soll es auch bleiben. Das was unser Ammersbek so familienfreundlich macht sollte weitestgehend erhalten bleiben finden wir.
Die Visionen der Architektin haben hier Denkanstöße gegeben in welche Richtungen etwas umgestaltet werden kann, die Machbarkeit auch in finanzieller Hinsicht wird nun unter die Lupe genommen. Die Kita-Träger haben ebenfalls bereits Wünsche geäußert und Vorschläge gemacht.
Zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellbar ist eine Krippe im ersten OG, da der Zugang über die als zweiten Rettungsweg geschaffenen Treppentürme nicht kindgemäß sind, schon gar nicht für diese Altersgruppe. Auch haben Eltern bereits ihre Bedenken darüber geäußert, selber nicht diese Treppe benutzen zu mögen, schon gar nicht mit ihren Jüngsten auf dem Arm. Es handelt sich um eine zwar ausgesprochen stabil gefertigte Treppe aber aus geriffelten Metallgittern, unter Eltern auch als „Pommes-Schneider-Treppen“ bekannt. Stürzt hier ein Kind, sind die Folgen gar nicht auszudenken. Dies ist im Notfall sekundär aber im täglichen Zugang u.E. nicht vertretbar. Die Treppentürme wurden aus Brandschutzgründen als zweiter Rettungsweg notwendig, sind also nicht für den Alltagsgebrauch gedacht gewesen.
Eine Krippeneinrichtung in Bünningstedt wird losgelöst von der Hoisbütteler Situation zu betrachten sein. Auch unter der Berücksichtigung der besonderen, nicht mehr existierenden, Hortsituation der Kinder aus Daheim/Heimgarten welche die Grundschule Reesenbüttler Redder besuchen, dort aber nicht mehr im Hort aufgenommen werden können.
Das Thema wird nicht mit Visionen zu lösen sein und auch nicht mit guten Ideen. Zuletzt klimpert das leere Gemeindesäckel hohl und traurig vor sich hin, aber wir werden uns dafür einsetzen, dass unsere Eltern auch weiterhin Berufstätigkeit und einmaliges Wohnumfeld in Einklang bringen können. Nicht alle Wünsche Einzelner werden berücksichtigt werden können, aber wir werden uns dafür stark machen, dass die Veränderungen akzeptabel und im Alltag brauchbar bleiben werden.
Bitte kommen Sie zu unseren Sitzungen, damit wir Ihre Bedürfnisse und Ängste besser kennen lernen können und uns in Ihrem Sinne besser für Sie einsetzen können.
Carola Sander, Ausschuß für Soziales, Jugend und Kultur

Die FDP Ammersbek hat aktuell (Juni 2011) einen Antrag auf Abschaffung der Baumschutzsatzung der Gemeinde Ammersbek gestellt, weil sie hier und heute Bürokratisierung wittert. Aber hier wird wieder mal nur das F der "freien" Partei hochgehalten ohne die Zusammenhänge zu kennen.

MEILENSTEIN FÜR AMMERSBEK !

Liebe Ammersbeker, liebe Lottbeker insbesondere, es ist geschafft: Der Wolkenbarg und das Erdbeerfeld werden nicht bebaut werden, unsere Lebensqualität bleibt erhalten! Ein nahezu dreijähriger Weg mit vielen Sitzungen, Vorbereitungen, Abstimmungen, Gutachten sowie Daumendrücken ist zu Ende. Bei BILL finden Sie eine Chronologie der genommenen Hürden.