Unsere 1986 geborene Schnecke war damals ein Zeichen, sich nicht ins Haus zurückzuziehen, sondern heraus zu kommen und etwas zu ändern. Vieles hat sich seitdem geändert, auch Die Grünen haben sich neu aufgestellt. Und wir möchten einen neuen und passenden Namen für das Blatt zu Ihrer Information finden. Da den Grünen Basisdemokratie und Transparenz immer ein wichtiges Anliegen ist, möchten wir die kreativen Ammersbeker für eine Namensfindung einbinden.  Schnecke1986

Die Umfrage ist beendet. Vielen Dank für die Teilnahme.

Nach intensiver Diskussion am heutigen Abend haben die Mitglieder des Ortsverbandes Ammersbek von Bündnis 90 / Die Grünen einen neuen Vorstand gewählt. Neben drei langjährigen Partei-Mitgliedern wurde auch ein Neu-Mitglied bestellt, alle mit einer hohen Zustimmung um 80 %.

Den Vorstandsvorsitz übernahm für das kommende Jahr Dr. Utz Wiese, als 2. Vorsitzende wurde Angelika Schmidt gewählt. Brigitte Richter als Kassenwartin und Stephan Berg als Schriftführer runden den Vorstand gemäß der alten Satzung von 1987 ab. Nun geht es voller Energie in einen spannenden Kommunalwahlkampf.

Für den 14. März ist die für die Aufstellung der Kandidaten wahlgebende Mitgliederversammlung geplant.

Gruene Ammersbek neuer Vorstand 2013 klein

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§1

 

Name und Sitz

 

(1)

Der Name des Ortsverbandes lautet: Bündnis 90/Die Grünen Ammersbek

 

(2)

Der Sitz des Ortsverbandes ist Ammersbek

 

(3)

Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf den Amtsbereich der Gemeinde Ammersbek

§2

 

Aufgaben

 

 

Bündnis 90/Die Grünen haben die Aufgabe

 

(1)

Entsprechend dem gültigen Programm die Ziele des Bündnis 90/ Die Grünen durchzusetzen und sich an den Wahlen zu beteiligen.

 

(2)

Träger des Willensbildungsprozesses des Bündnis 90/Die Grünen von unten nach oben zu sein, z.B. für die Durchsetzung des Basiswillens zur Kreis-, Landes- und Bundesebene hinsichtlich Programm und Wahlen

 

(3)

Bürgerinitiativen und ähnliche Gruppierungen zu unterstützen, die den Zielen des Bündnis 90/Der Grünen entsprechen.

§3

 

Mitgliedschaft

Mitglied der Partei kann jeder werden, der sich zu den Grundsätzen der Partei und ihrem Programm bekennt und keiner anderen Partei angehört.
Die Grundsätze der Partei lauten in Kurzform:
ökologisch, sozial, basisdemokratisch, dezentral und gewaltfrei

§4

 

Aufnahme von Mitgliedern

(1) Mitglied des Bündnis 90/Der Grünen kann nur werden, wer die Ziele des Bündnis 90/Die Grünen unterstützt sowie die Satzung für seine Tätigkeit bei Bündnis 90/Die Grünen als rechtsverbindlich schriftlich anerkennt.
(2) Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Ortsvorstand in weniger als 6 Wochen nach Eingang des Mitgliedsantrages .
(3) Gegen die Zurückweisung eines Aufnahmeantrages kann der Bewerber bei der dann zuständigen und kurzfristig einzuberufenden Mitgliederversammlung Einspruch erheben.
(4) Die Zurückweisung durch den Vorstand ist dem Bewerber gegenüber unter Hinweis auf seine Rechte schriftlich zu begründen.
(5) Die Mitgliedschaft beginnt mit der Zustimmung des zuständigen Gremiums gegenüber dem Antragsteller.

§5

 

Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
(2) Der Austritt ist dem Ortsverband schriftlich zu erklären und hat sofortige Wirkung
(3) Der Ausschluss kann von der Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit beschlossen werden. Er ist nur zulässig, wenn ein Mitglied
(a) vorsätzlich gegen Programm oder Satzung der Partei verstoßen hat.
(b) trotz zweifacher Mahnung mit mehr als zwölf Monatsbeiträgen im Rückstand ist.

§6

 

Organe

Die Organe des Ortsverbandes sind
(a) die Hauptversammlung
(b) die Mitgliederversammlung
(c) der Vorstand

§7

 

Hauptversammlung

(1) Oberstes Organ des Ortsverbandes Ammersbek Bündnis 90/Der Grünen ist die Hauptversammlung.
(2) Eine ordentliche Hauptversammlung ist mindestens einmal im Jahr durchzuführen.
(3) Eine ordentliche Hauptversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn dieses mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe von Gründen verlangt.
(4) Die Einladung erfolgt zwei Wochen vorher schriftlich durch den Vorstand unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung.
(5) Über die Beschlüsse der Hauptversammlung sind Protokolle anzufertigen, die vom gewählten Schriftführer und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen sind.
(6) Anträge sind dem Vorstand mindestens eine Woche vorher schriftlich einzureichen.
(7) Die Hauptversammlung hat zu beschließen über:
(a) Tätigkeitsbericht des Vorstandes
(b) Kassenbericht
(c) Ausschluss von Mitgliedern
(d) Festsetzung von Beiträgen
(e) Entlastung des Vorstandes
(f) Wahl des Vorstandes
(g) Wahl der Kassenprüfer
(h) Bildung von Ausschüssen, diese sind dem Vorstand verantwortlich
(i) Satzungsänderung
(j) Wahl der Kandidaten zur Kommunalwahl
(k) Auflösung
(8) Beschlüsse über Satzungsänderungen oder Auflösung werden mit 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten gefasst, alle anderen Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmberechtigten, bei Stimmengleichheit wird die Diskussion erneut eröffnet.
(9) Die Auflösung muss durch Urabstimmung von 2/3 der Mitglieder schriftlich bestätigt werden und tritt erst dann in Kraft.
(10) Eine außerordentliche Hauptversammlung ist einzuberufen
(a) auf Beschluss der Mitgliederversammlung
(b) auf Beschluss des Vorstandes
(11) Zur außerordentlichen Versammlung lädt der Vorstand mindestens eine Woche vorher schriftlich unter Angabe der beantragten Tagesordnungspunkte ein.
(12) Die Wahlen der im § 9 genannten Vorstandsmitglieder und der Wahlbewerber für Kommunalwahlen und andere öffentliche Ämter sind geheim.
Bei den übrigen Wahlen kann offen abgestimmt werden, wenn sich auf Befragen kein Widerspruch erhebt.
Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält.
Bei Stimmengleichheit werden eine neue Diskussion und die Wahl auf die nächste Versammlung verschoben.

§8

 

Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist Träger der praktischen Arbeit entsprechend Satzung und Programm.
(2) Die Mitgliederversammlung wird nach Bedarf mit einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung vom Vorstand einberufen. Der Vorstand bemüht sich auf der jeweils vorhergehenden Versammlung, für die kommende einen den Mitgliedern am günstigsten erscheinenden Termin und Ort sowie einen in Frage kommenden Versammlungsleiter ausfindig zu machen.
(3) Die Mitgliederversammlung wird, nach Vorstellung der dem Ortsverband neu beigetretenen Mitglieder, von einem Vorstandsmitglied eröffnet.
(4) Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung sollten sieben Tage vorher beim Vorstand vorliegen. Spätere Anträge zur Tagesordnung können mit einfacher Mehrheit angenommen werden.
(5) Mitgliederversammlungen sind grundsätzlich öffentlich, außer, wenn die vorhergehende Mitgliederversammlung es anders beschließt. Gäste besitzen Rederecht, sofern die Mehrheit der anwesenden Mitglieder keine Einwände erhebt.
(6) Antragsberechtigt sind nur Mitglieder des Bündnis 90/Der Grünen.
(7) Beschlüsse werden in offener Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit gelten Anträge als abgelehnt.

§9

 

Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus einem/einer Vorsitzenden, einem/einer Vertreter/ in, dem/der Kassenwart/in und aus maximal zwei Beisitzern.
(2) Ein(e) Vorsitzende(r) und jeweils ein weiteres Vorstandsmitglied vertreten den Ortsverband gerichtlich und außergerichtlich.
(3) Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre.
(4) Der Vorstand ist gegenüber den anderen Organen rechenschaftspflichtig und weisungsgebunden.
(5) Die Abwahl von Vorstandsmitgliedern ist jederzeit durch eine ordentliche und außerordentliche Hauptversammlung mit 2/3-Mehrheit möglich.
(6) Mitglieder des Bündnis 90/Der Grünen dürfen nicht mehr als zwei Ämter gleichzeitig innerhalb des Bündnis 90/Der Grünen oder ein solches Amt und ein parlamentarisches Amt für diese wahrnehmen.

§10

 

Beschlussfähigkeit der Organe

(1) Die Haupt- und Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens sieben Stimmberechtigte anwesend sind. Eine wegen Beschlussunfähigkeit erneut geladene Versammlung ist bei Einhaltung einer zweiwöchigen Ladungsfrist in jedem Fall beschlussfähig. Bei der Einladung ist hierauf hinzuweisen.
(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% seiner Mitglieder anwesend sind.

§11

 

Schlussbestimmungen

(1) Das Geschäftsjahr des Ortsverbandes ist das Kalenderjahr.
(2) Diese Satzung tritt am Tage der Beschlussfassung hierüber in Kraft.
(3) Im übrigen gelten die Regelungen der Kreis-, Landes- und Bundessatzung und die gesetzlichen Bestimmungen.
Beschlossen auf der Gründungshauptversammlung des Ortsverbandes Ammersbek in Ammersbek am 15. April 1985.
1. Änderung am 07.05.1987
2. Änderung am 18.11.2013

Ein Fachausdruck macht in den letzten Jahren verstärkt die Runde von Gemeinden bis zu Großstädten wie Hamburg: NETZRÜCKKAUF. Was ist gemeint damit? Die Leitungsnetze (in der Regel Stromleitungen) sind vor Jahren an die EVUs (Energie-VersorgungsUnternehmen) verkauft worden. Diese haben die Pflicht der Wartung, Unterhaltung und Reparatur. Sie haben das Recht, alle Kosten abzüglich einer Gewinnmarge den EVUs auf die durchgeleiteten Kilowattstunden in Rechnung zu stellen, die von den Endverbrauchern zur Stromlieferung beauftragt wurden. Die Lieferanten haben die Kosten an die Endverbraucher weiter berechnet. Dabei kann dem Elektrostrom nicht „angesehen werden“, aus welchen Quellen die Stromgewinnung kommt: von AKW über Kohle-, Braunkohlen-, Gaskraftwerk bis Wasserkraft, Windkraft, Biomasse, Voltaik. Aus allgemeiner Information wissen wir aber, dass die großen EVUs wie EON-Hanse, Vattenfall, RWE usw. den Strom in sehr großen Kraftwerken erzeugen und das Leitungsnetz wurde und wird auf diese Großanlagen ausgerichtet.

Hier beginn der Punkt der Umkehr. Die Struktur des Stromnetzes muss von großteilig weg und zu kleinteilig hin entwickelt werden. So könnte eine örtliche Klein-Erzeugung des Stroms (z.B. Solarzellen, Blockkraftwerke) gefördert werden. Das ist es, was nach Grünen-Vorstellungen ökologisch und politisch wünschenswert wäre. Für den Rückkauf und für die regionale Netzentwicklung braucht man Geld. Beides würden wir aus der Gewinnmarge der Stromdurchleitung finanzieren und somit erhalten wir kostenneutral die politische Entscheidungskompetenz über den Netzaufbau zurück. Daher plädieren wir für den Rückkauf der Leitungsnetze - womit wir wieder am Anfang wären.

Den Aktiven von Bündnis 90 / Die Grünen wird ja gern, vor allem im Vergleich mit der angesagten Piratenpartei, eine gewisse Technikfeindlichkeit unterstellt. Um das an mir zu überprüfen, habe ich eine Biogasanlage besichtigt, bei schönstem Wetter im nördlichsten Zipfel Stormarns.

Die Technik

Der Landwirt hatte aus seiner Zeit als Milchbauer bereits Erfahrungen mit Anlagen, die nach Bundesimmissionsschutz-Gesetz, kurz BImSchG, genehmigt werden. Daher ließ er auch seine Biogasanlage entsprechend diesem Gesetz genehmigen, obwohl sie von der installierten Leistung her auch als sogenanntes „Privilegiertes Bauvorhaben“ hätte genehmigt werden können.

Die seit 7 Jahren betriebene Biogasanlage besteht aus 3 großen Fahrmieten von je rund 1.200 m² (den Lagern für den kleingehäckselten nachwachsenden Rohstoff), dem Aufgabecontainer für die Tagesration Rohstoff (hier 30 t Maishäcksel) und 3 äußerlich gleichartigen Behältern (Fermenter, Nachklärer und Gärproduktlager). Zwischen Fermenter und Nachklärer bildet ein kleines Technikgebäude die Brücke. Hier werden sämtliche Prozesse der Biogasherstellung kontrolliert und gesteuert. Ein Blick durch das Schauglas des Fermenters zeigt eine träge rotierende dunkle Schlammoberfläche, wie ein Hefevorteig. Im Fermenter werden ca. 65 % des Biogases gewonnen, im Nachklärer 35 %.

Neben der ersten Fahrmiete befindet sich das Kraftwerk der Anlage in einem schallgedämmten Container. Hier treibt ein 6-Zylindermotor den 700-KW-Generator an. Der erzeugte Strom geht zu 98 % in das Netz, rund 2 % werden in der Anlage benötigt. Das erzeugte Biogas wird auch für die Aktivierung (Heizung) und Steuerung der Prozesse im Fermenter und Nachklärer sowie für die Heizung von Wohnhäusern und Betriebsgebäude und der Trocknungsanlage für Holzschnitzel genutzt.

Die Erkenntnis

Die Silage verbreitet einen leicht säuerlichen, jedoch nicht unangenehmen Geruch. Spannend wird es beim Substrat: Die Abfüllanlage für das flüssige Substrat befindet sich am Gärproduktlager. Aus der Entfernung sieht es aus wie Gülle, aus der Nähe immer noch wie Gülle – aber ohne Klüten, es ist ein relativ homogener Brei, olivfarben. Ich gehe näher ran – rieche nichts, ich stecke meine Nase praktisch in den topfartigen Ansaugstutzen, ich rieche ein kleines bisschen. Erstaunlich! Verzückt verharre ich und ich wusste nun: Sollte Frau B. aus Daheim/Heimgarten jemals dieses Erlebnis zuteil werden, würde sie sich nur noch Biogasanlagen in Ammersbek wünschen und keine Tiermastbetriebe mehr. Und sie würde die Gemeinde angreifen, weil nur 6 Biogasanlagen gebaut werden dürfen! Aber ich schweife ab.

Sie merken schon, ich habe mich ein bisschen in die Technik verliebt, sie ist einfach und klar und recht gut automatisch zu steuern und nützt, wenn die Prozesse eingefahren sind. Soviel zum Technikfeind Grüner!

Die Kritik

Warum dann immer diese Bedenken gegen die Biogaserzeugung? Der Geruch ist nicht der Grund, siehe oben. Auch klar: die Bedenken richten sich nicht gegen die Technik an sich! Es geht wie so häufig um deren Folgen und deren Exzesse.

Die Anlagen haben einen Schwachpunkt, die großen Fahrlager. Diese werden aus Beton hergestellt. Beton dehnt sich bei Wärme aus, schrumpft bei Kälte genauso wie viele andere Materialien. Daher können die Lager nicht aus einem Stück Beton hergestellt werden, im Boden und in den seitlichen Wällen aus Beton müssen die Segmente mit Ausdehnungsfugen versehen werden. Die Fugen halten der aggressiven Silage-Flüssigkeit nicht lange stand, sie müssen regelmäßig kontrolliert und gewartet (nachgebessert) werden. Sonst sickert diese vor Nährstoffen strotzende Flüssigkeit in das Grundwasser.

Bei einer Musteranlage wie hier beschrieben kein Problem. Doch viele andere Anlagen im Land hatten damit nach Feststellung der Aufsichtsbehörden ein Problem und Grundwasser wurde mit Nährstoffen verunreinigt. Die Anlagen funktionieren optimal nur mit einer Art Rohstoff oder mit einem Gemisch mit immer gleicher Zusammensetzung. Auf Grund des hohen Ertrags wird Mais bevorzugt. Ein Maisanbau ohne Fruchtwechsel laugt den Boden komplett aus, macht ihn nach wenigen Jahren unbrauchbar. Maisanbau im großen Stil verödet also die Landschaft. Leider fehlt es den meisten Betreibern für einen Fruchtwechsel an der notwendigen Ackerfläche.

Der Landwirt der hier vorgestellten, vorbildlichen Anlage hat das Problem durch eine Partnerschaft gelöst. Ein befreundeter Landwirt hat genügend Fläche, so dass auf 800 ha verfügbaren Land 230 ha Mais angebaut werden. Damit ist die Fruchtfolge gewährleistet. Wie weit sind die Wege von geernteten Rohstoff zum Fahrlager? Die durch die Kraft fossiler Brennstoffe heran gekarrten nachwachsenden Rohstoffe trüben natürlich die CO2-Bilanz.

In einigen Regionen ballen sich Anlagen. Folglich stehen in der Nähe nicht genügend Anbauflächen zur Verfügung, die Transportstrecken verlängern sich enorm und es gibt auch nicht genügend Abnehmer für das Biogas. Produziert die Anlage jedoch nur Strom, läuft sie weit ab von der erhofften Effizienz.

Biogas aus Rückständen der Landwirtschaft zu gewinnen ist sinnvoll. Aber sollten wir nicht lieber Nahrungsmittel anbauen, statt wertvolle Flächen ausschließlich für nachwachsende Rohstoffe zu verschwenden – aus der Sicht des hungernden Teils der Weltbevölkerung.

Das sind nur einige wenige Punkte, die Anlass zur Kritik geben können und es gibt noch eine Reihe mehr.


Das Fazit

Stimmen alle Faktoren überein, technisch gut geführte Anlage, ausreichend Anbaufläche für Fruchtwechsel, gute Verkehrsanbindung und eine Verwertungsmöglichkeit für das Biogas, dann ist eine Biogasanlage eine wunderbare Sache zur Erzeugung von Energie aus nachwachsenden Rohstoffen.

Ideal wäre es dabei, wenn die Verteilung der Anlagenstandorte mindestens auf Kreis- oder Länderebene erfolgen würde, noch effektiver wäre dies auf dem Level eines Bundesamtes für erneuerbare Energien.