Ammersbek schafft mehr Fahrradstellplätze am Bahnhof

Ganz frisch aufgebaut und schon fast vollständig besetzt sind die neuen Fahrradstellplätze am Hoisbütteler Bahnhof. Bündnis 90/Die Grünen hatte in einer der ersten Ausschusssitzungen der im Mai gewählten Gemeindevertretung angeregt, die Stellplatzsituation am Bahnhof etwas zu entschärfen und die fünf PKW-Parkplätze an der Kehre der Straße „An der Hochbahn“ in Fahrradstellplätze umzuwandeln.

Die Gemeindeverwaltung nahm diese Anregung gleich auf und handelte sehr schnell. Auf drei Parkplätzen wurden Stellbügel einzementiert. In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl derer, die per Rad zum Bahnhof fahren, immer mehr zugenommen. Einerseits infolge gestiegener Einwohnerzahlen in der Ammersbeker und Hamburger Umgebung, andererseits, weil immer mehr Pendler ihr Auto stehen lassen.

Neue Radstellplätze

 

Die Kinder von heute sind unser Kapital für eine gute Welt von morgen, jeder Cent für sie ist eine Investition in unsere Zukunft. Deswegen wollen wir Grüne Eltern und ihre Kinder weiter unterstützen.

Krippenplätze und KiTa-Plätze - Ammersbek steht gut da, wenn ab 1. August 2013 der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Geburtstag in Kraft tritt. Die Grünen haben sich wie alle in den vergangenen drei Jahren dafür eingesetzt, die Einrichtungen entsprechend zu erweitern. Der Ausbau konnte nur mit mehr Verschuldung geleistet werden. Eine Erleichterung kam in letzter Minute: Bislang musste diese Aufgabe, die den Kommunen vom Land aufgebürdet wurde, von ihnen allein bezahlt werden. Erst die neue Landesregierung unter den Grünen und der SPD hat anerkannt, dass derjenige, der die Musik bestellt, diese auch bezahlen muss. Das führte nun auch in Ammersbek zu einer deutlichen Reduzierung der Neuverschuldung.

In unseren Augen ist die Abdeckung aber noch nicht ausreichend. Hier geht noch was! Der Ammersbeker Ortsteil Rehagen / Schäferdresch hat keine Tagesstätte mit Krippe. Die nächste ist in Bünningstedt, was bedeutet, dass die Kleinen meist mit dem PKW dorthin gebracht werden. Das ist weder kinder - noch umweltfreundlich. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass neue Projekte und Ideen diesen Mangel beheben, z.B. mit einen Kindergarten gegenüber vom Bärentreff dicht am grünen Sportplatz.

 

 

 

Grün gewählt hatte ich schon so lange es Die Grünen gibt. Aber in eine Partei eintreten? Lange Zeit kam das für mich - wie für viele Menschen - nicht in Frage. Es reichte mir, wenn ich bei der Kommunalwahl dem „grünen Gewissen“ in Ammersbek meine Stimme geben konnte.

Erst nachdem ich mich intensiver mit der Gemeindepolitik beschäftigt hatte, wurde mir bewusst, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, in Ammersbek „grün“ wählen zu können. Nur in knapp 100 Gemeinden in Schleswig-Holstein gibt es wie in Ammersbek einen grünen Ortsverband, der es mit viel ehrenamtlichem Einsatz möglich macht, bei der Kommunalwahl grün zu wählen. Solange ich in Hamburg berufstätig war, fand die Lokalpolitik in meiner Schlafstadt Ammersbek nur sporadisch mein Interesse. Das änderte sich mit dem Bürgerprotest gegen das Großbauprojekt Wolkenbarg und Erdbeerfeld. Wie viele Lottbeker habe ich den langen und schließlich erfolgreichen Kampf der Bürgerinitiative Lebenswertes Lottbek zusammen mit der Grünen- und der SPD-Fraktion aktiv unterstützt. Dies führte mich in viele Gemeindevertretungs- und Ausschusssitzungen. Mein Interesse an Gemeindepolitik wurde geweckt.

Die kleine Zahl der aktiven Grünen im Ortsverband und ein Streit bedrohten das Zustandekommen einer Grünen-Wahlliste. Das hat mich aus Sorge um mein grünes Kreuz auf dem Ammersbeker Wahlzettel ernsthaft alarmiert. Mein innerer Parteimuffel wurde kleinlaut. Anfang Dezember 2012 war der innere Kampf entschieden: Ich trat in die Partei Bündnis 90/Die Grünen ein und entschloss mich, selbst etwas für eine starke grüne Fraktion im Ammersbeker Gemeindeparlament zu tun. Ich war nicht die Einzige. Bis Mitte Februar 2013 hatte sich der Mitgliederstand verdoppelt. Und dies nicht nur in Ammersbek: Wie der Landesverband der Grünen inzwischen stolz verkündet, ist die Mitgliederzahl im Rückenwind der gewonnenen Landtagswahl im ganzen Land um 60% gestiegen.

Wir haben uns zu einem starken Team zusammengefunden. Daher sind wir zuversichtlich, dass es uns gelingt, viele Wählerstimmen zu gewinnen, um mit guten Argumenten und fachlicher Kompetenz eine deutlich grüne Handschrift in die Ammersbeker Gemeindevertretung hineinzutragen.

Wer uns Ammersbeker Grüne dabei ebenfalls unterstützen will, ist herzlich eingeladen.

 

Transparenz in der Politik schafft Vertrauen. Sie ist der Schlüssel dafür, dass BürgerInnen das politische Handeln ihrer gewählten Vertreter verstehen und nachvollziehen können und dass sie als mündige BürgerInnen ihre Rechte zur Meinungsäußerung und Mitbestimmung wahrnehmen können.

Gegenüber früher hat sich in Ammersbek in Sachen Transparenz schon Einiges zum Guten entwickelt. Die Ausweitung der Bürgerfragestunden in den Gremien und auch die regelmäßigen Bürgermeistergespräche sind wichtige Schritte in die richtige Richtung. Wir Grüne wollen dazu beigetragen, dass Politik in der Gemeinde noch transparenter und verständlicher wird.

Die Grünen im Landtag leisten hierfür auch einen wichtigen Beitrag. Sie bereiten gerade das „Transparenzgesetz“ vor. Dies soll das Recht auf Zugang zu Informationen für BürgerInnen auf Dokumente, Gutachten und behördliche Unterlagen ausweiten.

 

Mehr Transparenz und Mitsprache für BürgerInnen in Politik und Verwaltung Ammersbeks.

 

Woran erfreut sich das Kinderherz in Ammersbek? Am Trecker auf dem Feld, dem Feuerwehrauto auf der Straße - und? An den Pferden. Kühe und Schweine sind in Großställen verschwunden, aber Pferde auf der Weide begeistern kleine Kinder. Die Größeren voltigieren, lernen Reiten oder haben ein Pflegepferd. Aber nun haben viele Pferdehalter Briefe bekommen: Die Unterstände sollen verschwinden.

Viele Pferde brauchen einen Wetterschutz, Futter oder Sättel dürfen nicht nass werden. Aber selbst minimale Holzkonstruktionen sind im Außenbereich, dem Bereich außerhalb der geschlossenen Bebauung und der Bebauungspläne, baurechtlich nicht zulässig. Vor etwa einem Vierteljahrhundert rissen Pferdehalter nach Aufforderung schon einmal alle Unterstände ab. Im Laufe der Jahre entstanden mancherorts wieder Behelfsbauten, aber das Damoklesschwert der Illegalität hing drohend über den Wiesen.