Warum die Grünen noch immer und immer mehr für eine Sanierung der alten Schule in Bünningstedt sind:

  1. Notwendigkeit einer exorbitanten Grundsteuererhöhung
  2. Erwiesene Sanierungsfähigkeit und beliebte Bauform der alten Schule
  3. Neuer Landschaftsverbrauch und Verkauf von Gemeindeeigentum
  4. Platzbedarf Grundschule (Fach- und Gruppenräume)
  5. Lage am bevölkerungsärmsten Gemeinderand und langfristig sinkende Schülerzahlen
  6. Ungleichbehandlung der Schulen Hoisbüttel und Bünningstedt
  7. Abstriche durch Kostendeckelung führen zu Billigbau
  8. Vernichtung von Steuergeldern, da bereits bauliche Maßnahmen in den letzten 5 Jahren umgesetzt wurden
  9. Mindestdauer bis zur Neubaufertigstellung, mit möglichen Notsanierungsbedarf der alten Schule bis dahin
  10. Fehlende Beteiligung der Eltern und Bünningstedter Einwochner

Lesen Sie Einzelheiten zu den Zweifeln an der Sinnhaftigkeit eines Neubaus: Unten auf Weiterlesen klicken

Elbphilharmonie

Manche Bauten werden schön und teuer, manche schön teuer

Nein zu Flächenfraß und Zersiedelung der Landschaft in der Metropolregion!

"Wir Grüne stehen für lebenswerte Städte mit kurzen Wegen, mit einer Nutzungsmischung, mit einer Vielfalt und mit einer kleinräumigen Teilung von Gewerbe, Arbeiten und Leben untereinander in der Stadt.

Wir stehen aber nicht für eine Stadt, in der der Flächenfraß im Außenbereich organisiert wird und in dem die Menschen mit Lärm und gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben."

Christian Kühn (Tübingen) im Bundestag am 9.3.17

 

Grüne auf der Roten Liste

Die Ammersbeker Grünen haben eine beachtliche Wählerschaft, aber nur wenige Mitglieder. Die Zahl der kommunalpolitisch Aktiven ist noch geringer, so dass es eine große Lücke reißt, wenn ein aktives Mitglied wegzieht. Dies ist 2015 geschehen und 2016 zieht noch ein Fraktionsmitglied nach Hamburg. Wir suchen also dringend neue Mitmischer! Kleine Erfolge (mehr Fahrradstellplätze, Naturschutz im Wald) und großer Einsatz wie aktuell bei der Neubau-Diskussion um die Schule Bünningstedt motivieren beim Engagement für die Gemeinde, in der wir gerne leben.

 

 

Einweihung des neuen Klettergerüsts

"Nur 1,50 Euro pro Ammersbeker" und schon hätte die Grundschule ein neues Klettergerüst,  rechnete Elternbeiratsmitglied Dirk Wollmann vor, als er um Sponsoren warb.

Das alte Gerüst war im Lauf der Jahre durch Regen, Sonne und Sandrieb unter den Schuhen marode geworden und daher nicht mehr tüv-zulässig. Leider hatte die Gemeinde kein Geld für ein neues Klettergerüst, vermutlich weil sie sparen muss, um die Millionen für den fragwürdigen Schulneubau auf der Grünen Wiese draußen in Bünningstedt zusammenzubekommen.

Klettern ist gut, dachten sich die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen, denn Bewegung hilft beim Lernen und Denken. Und gerade heutzutage, wo Kinder immer mehr Zeit sitzend mit Smartphone oder Tablet verbringen, statt draußen auf Bäume zu steigen, ist eine Schulpause, in der sie klettern, viel wert.

Am 10. Juni 2016 zeigte sich, dass dies nicht nur die Grünen dachten, sondern viele andere Ammersbeker Institutionen, Eltern, Großeltern oder Nachbarn. Gut 16.800 Euro waren beim Sponsorenlauf zustande gekommen und so wurde mit Wackelpudding im Gläschen (aus dem Projekt Wackelpeter) auf die Einweihung eines beachtlichen Klettergerüstmoduls angestoßen.

Dieser bescheidene Neubau in Lottbek beschränkt sich auf ein hölzernes Gerüst, das keine Landschaft verbraucht und beliebig erweitert werden kann, wenn wieder Geld durch weitere Aktionen zusammen kommt.

Und dass die Schule viele Ideen für Aktionen hat, konnten die Besucher am Einweihungstag besichtigen. Es wurden nämlich auch gleich die Ergebnisse der Projekttage vorgeführt und sie zeigten: Lernen und Spaß haben schließen sich nicht aus.

Klettergerüst1

 

Projektübersicht:

Klettergerüst9

 

 

Aufruf des "Bündnis gegen Rechts" zur Gegendemonstration der NP unter dem Motto "Bunt in Bad Oldesloe" - Demo am 16.04.2016

Etwa 1.300 Teilnehmer aus S-H. demonstrierten gegen die angemeldete NPD-Demo, darunter auch Bündnis/Grünen aus Ammersbek und Bargteheide.

Die Demonstration blieb bis zur Kundgebung ruhig und endete am Bahnhofsvorplatz, der um den ZOB herum abgesperrt war. Pro Teilnehmer war etwa ein Polizist im Einsatz. Ein Wasserwerfer stand den friedlichen Demonstranten gegenüber.

Der Zugverkehr war eingestellt worden. Ein Fortkommen nur noch mit den selten fahrenden Bussen möglich. Eine Verkehrskoordination gab es nicht: Zwei Rettungswagen fuhren am ZOB durch die Menge und wurden nicht durch die Sperren durchgelassen, mussten rückwärts wieder hinausfahren. 

Die NPD-Teilnehmer waren erst um 14.00 Uhr am Demonstrationsort und konnten durch Sitzblockaden Autonomer an ihrem geplanten Zug gehindert werden.

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