Die Kinder von heute sind unser Kapital für eine gute Welt von morgen, jeder Cent für sie ist eine Investition in unsere Zukunft. Deswegen wollen wir Grüne Eltern und ihre Kinder weiter unterstützen.

Krippenplätze und KiTa-Plätze - Ammersbek steht gut da, wenn ab 1. August 2013 der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Geburtstag in Kraft tritt. Die Grünen haben sich wie alle in den vergangenen drei Jahren dafür eingesetzt, die Einrichtungen entsprechend zu erweitern. Der Ausbau konnte nur mit mehr Verschuldung geleistet werden. Eine Erleichterung kam in letzter Minute: Bislang musste diese Aufgabe, die den Kommunen vom Land aufgebürdet wurde, von ihnen allein bezahlt werden. Erst die neue Landesregierung unter den Grünen und der SPD hat anerkannt, dass derjenige, der die Musik bestellt, diese auch bezahlen muss. Das führte nun auch in Ammersbek zu einer deutlichen Reduzierung der Neuverschuldung.

In unseren Augen ist die Abdeckung aber noch nicht ausreichend. Hier geht noch was! Der Ammersbeker Ortsteil Rehagen / Schäferdresch hat keine Tagesstätte mit Krippe. Die nächste ist in Bünningstedt, was bedeutet, dass die Kleinen meist mit dem PKW dorthin gebracht werden. Das ist weder kinder - noch umweltfreundlich. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass neue Projekte und Ideen diesen Mangel beheben, z.B. mit einen Kindergarten gegenüber vom Bärentreff dicht am grünen Sportplatz.

 

 

Im letzten halben Jahr stand vieles über Die Grünen in der Zeitung. Es wurde in der Partei heftig über Themen diskutiert. Zu heftig, und man hat sich leider auseinander geredet. Nur eine basisdemokratische Entscheidung auf einer Jahreshauptversammlung konnte hier Klärung bringen.

Das Votum für den ersten Vorsitzenden fiel auf Dr. Utz Wiese, den bisherigen 2. Vorsitzenden. Als 2. Vorsitzende wurde Angelika Schmidt, als Kassenwartin Brigitte Richter und als Schriftführer Stephan Berg gewählt. Leider haben in der Folge einige altgediente Mitstreiter für sich die Entscheidung getroffen, die Partei zu verlassen. Zeitgleich haben sich andere Ammersbeker entschieden, unser Team zu verstärken und mit uns in den bevorstehenden Wahlkampf zu ziehen. Mit neuen und alten Mitstreitern und Ideen präsentieren sich jetzt Die Grünen in Ammersbek. Ungültige Bebauungspläne aus sehr alten Zeiten, die Unterbringung der Kinderschar in Krippe und Hort, der Lärm der Landstraße, der Druck der Hamburger Expansion, der Erhalt unserer Natur und viele andere Themen werden unsere wachsamen Sinne benötigen.

Kommen Sie zu unseren Terminen und sprechen Sie uns auf unseren Informationsständen an. Nur wir stehen für eine zukunftsorientierte und ökologische Politik, auch in der Gemeindearbeit.

 

Im Februar war zu lesen, dass der Bus „Traveliner“ eingestellt wird. Nun aber ist er wiederauferstanden, übernommen von der Firma Hamburg Bus. Elf mal täglich fährt der dunkelblaue Bus die Strecke Hamburg Airport - ZOB Lübeck über Bahnhof Hoisbüttel und Rehagen/Schäferdresch. Es ist nicht nur eine umweltfreundliche Möglichkeit schnell und bequem zum Hamburger Flughafen zu kommen sondern auch nach Bad Oldesloe und Lübeck.

Linienbusse schlagen in ihrer Klimabilanz sogar die Bahn, wenn sie gut ausgelastet sind. Das ist zwar bei dem „Traveliner“ noch nicht so, aber die Linie „8112“ auf der Strecke Poppenbüttel - Bargteheide wird so gut angenommen, dass eine halbstündige Frequenz sinnvoll wäre. Die Grünen setzen sich für mehr und bessere Busverbindungen ein. Hier geht noch was!

(www.hhbus.de/traveliner)

 

Wer erinnert sich noch an die schönen Linden, die einst die Hamburger Straße rund um den Hoisbüttler U-Bahnhof flankierten und den Bahn- und Autofahrern auf der Fahrt nach Hamburg einen grünen Gruß aus Ammersbek mit auf den Weg gaben? Lang, lang ist’s her, dass sie gefällt und nicht nachgepflanzt wurden. Vor zwei Jahren fielen im frühen Morgenrot weitere große Bäume der Brückenerneuerung durch die HHA zum Opfer.

Bäume im Siedlungsraum sind heute wichtiger denn je. Sie schlucken CO2 und Feinstaub, spenden Sauerstoff und kühlen Schatten. Bisher wurden nur vereinzelt Straßen- oder Alleebäume in Ammersbek neu gepflanzt, im Allgemeinen bei Straßenneubauten wie Langenkoppel und Georg-Sasse-Straße.

Die Grünen wollen sich beim zuständigen Straßenbauamt des Landes und beim kommunalen Bauamt dafür einsetzen, dass wieder mehr Bäume unsere Wege begleiten. Die Zahlungen, die als Ausgleich in die Gemeindekasse fließen, wenn kein Platz für Ersatz gefällter Bäume auf Privatgrund ist, sollten auch für neue Straßenbäume eingesetzt werden.

In Brandenburg sieht man viele kleine Straßen mit Obstbäumen, die im Frühjahr eine Augen- und Bienenweide sind. In Leipzig beantragten die Grünen um Straßenbäume herum Hecken und Büsche zu pflanzen. Dies würde die Fußwege attraktiver machen, Insekten und Vögeln helfen sowie vor Schneeverwehungen schützen.

Auch wenn Ammersbek im Grünen liegt, sollten wir das Grüne in Ammersbek schützen und entwickeln. Die Artenvielfalt und der Klimaschutz würden davon profitieren und nicht zuletzt auch wir Menschen.

 

 

Das alles beherrschende Thema zur Kommunalwahl 2008 war der Schutz der letzten Grünflächen im Ortsteil Lottbek. Sicher ist vielen die Vereitelung der großflächigen Bebauung am Wolkenbarg und auf dem Erdbeerfeld noch in guter Erinnerung. Wir Grüne haben zusammen mit der SPD in den letzten 5 Jahren konsequent dafür gearbeitet, dass diese Flächen durch Änderung des Flächennutzungsplanes auch längerfristig geschützt bleiben.

Doch Vorsicht ist angebracht. Schnell können sich die politischen Mehrheitsverhältnisse auch in unserer Gemeinde wieder ändern und Neubaugebiete auf der Grünen Wiese erneut Befürworter finden.

Ihre beiden Stimmen für Bündnis 90/Die Grünen sind in jedem Fall sichere Stimmen für den langfristigen Erhalt der Ammersbeker Grünflächen von Lottbek bis zum Schäferdresch.